Technik

Internet-Telefonie: Das sollten Sie wissen

Noch vor wenigen Jahren existierte ein analoges Telefonnetz neben dem digitalen Internet Netz. Das hatte zahlreiche Nachteile. Vor allem waren die Leitungen alt, sodass die Sprachqualität zunehmend schlechter wurde und es nicht unüblich war, dass die Verbindung einfach vollständig abbricht. Neben der immer schlechteren Qualität der analogen Telefonleitungen hatte die alte Technologie den Nachteil bei den Betreibern hohe Stromkosten zu verursachen. So wurde die gesamte Telefonie Technologie vor wenigen Jahren von analog zu digital umgestellt.

Das hat sich verändert

Im Grunde genommen wurde das gesamte Telefonnetz abgeschaltet. Da die Informationsweiterleitung über den Strom lief, der in der Telefonleitung eingespeist war, sind für die Betreiber erst einmal die hohen Stromkosten weggefallen. Gleichzeitig wurde es jedoch für die Nutzer nicht mehr möglich über das analoge Netz zu kommunizieren. Mit einem Stichtag, der je nach Vertrag für die Kunden mehr oder weniger individuell festgelegt wurde, haben die Anbieter das alte Netz gebietsweise abgeschaltet und die Kunden mussten auf digitale Telefonie, also IP-Telefonie, genauer gesagt Voice-over-IP (VoIP) Telefonie umstellen. Alternativ war es nur möglich vollständig auf einen Telefon Anschluss zu verzichten. Doch die meisten Haushalte waren schon lange vor der Umstellung auf die VoIP Telefonie vorbereitet, wodurch die notwendigen Anpassungen eher eine Kleinigkeit gewesen sind.

Notwendige technische Umstellungen

Der größte Unterschied bei der neuen Technologie ist, dass die Daten, die früher über die analoge Telefonleitung gesendet worden sind, nun über die Internet Leitung gesendet werden. Da versucht wurde die Sprachqualität zu maximieren, ist dies eine sehr hohe Datenmenge, die zusätzlich zum Internet Datenstrom hinzukommt. Wer bis zur Umstellung noch eine sehr langsame Internet Verbindung hatte, der war gezwungen diese bei seinem VoIP Anbieter an die neuen Anforderungen anzupassen. Die nächste Frage war, ob der Router neu genug war um mit der neuen Technologie kompatibel zu sein. Falls dies nicht der Fall war, dann musste dieser ebenfalls ausgetauscht werden. Letztlich kam es auch darauf an ob das Telefon selbst zur VoIP Telefonie genutzt werden konnte.

Waren alle diese Punkte jedoch abgehakt, dann war alles, was Sie zu dem Thema wissen mussten, wie Sie die Geräte richtig neu verkabeln. Hier war vor allem wichtig, dass der Splitter, sofern Sie einen überhaupt in dem Telefonie Netzwerk eingebaut hatten, ersatzlos entfernt werden. Anschließend mussten nur noch das Telefon und eventuell der Computer oder ein sonstiges internetfähiges Endgerät an den richtigen Anschluss des Routers angeschlossen werden, während der Router unmittelbar an die Internetleitung angeschlossen werden musste. Lediglich die ISDN Anschlüsse haben eine andere Technik gehabt und machten etwas andere Hardware notwendig. Doch auch dies wird in den kommenden Jahren anders sein. Die verschiedenen Anbieter planen auch für das ISDN Netz eine vollständige Abschaltung, sodass Sie in dem Fall ebenfalls zu einem geeigneten VoIP Anbieter wechseln müssen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie sowohl in diesem Beitrag, als auch auf dieser Seite:

Moderne Kommunikation für Unternehmen

 

 

Feuchter Keller

Der Feuchtigkeit im Keller auf den Grund gehen

Denkt man an alte Schlösser, so fallen einem auch automatisch feuchte Keller ein. Schließlich hat man so etwas in Filmen ja schon oft gesehen oder sogar vor Ort bei Besichtigungen. Doch im eigenen Haus sollte ein feuchter Keller natürlich nicht dazugehören. Ganz im Gegenteil, herrscht Feuchtigkeit im Keller, so heißt es, schnell zu handeln. Schließlich können feuchte Kellerräume großen Schaden anrichten.

Die Gesundheit kann in Gefahr sein

Es gibt sicherlich Menschen, die bei Feuchtigkeit im Keller denken, dass dies doch bestimmt nicht ungewöhnlich ist und man dagegen nicht unbedingt vorgehen muss. Doch das Gegenteil ist der Fall. Ein effektives Handeln ist bei einem feuchten Keller unabdingbar. Denn je länger der Keller ein feuchtes Klima hat, desto größer wird am Ende der Schaden sein. Mal abgesehen davon, dass Möbel durch die Feuchtigkeit beschädigt werden können, ist die größte Gefahr jedoch der Schimmel. In einer feuchten Umgebung können Schimmelpilze herrlich gedeihen und nicht nur Möbel und andere Gegenstände befallen, sondern auch die Gesundheit der Hausbewohner. Dass Schimmel für die Gesundheit sehr schädlich sein kann, ist allgemein bekannt. Daher heißt es auch, schnell zu handeln, wenn man eine feuchte Umgebung im Keller wahrnimmt.

Der Feuchtigkeitsursache auf den Grund gehen

Ein feuchter Keller bedeutet zunächst einmal, dass man sich dem Problem annehmen muss und Ursachenforschung betreiben muss. Denn Feuchtigkeit im Keller kann verschiedene Gründe haben. Ein relativ häufiges, aber eigentlich harmloses Problem liegt darin, dass die Feuchtigkeit durch Kondensation entsteht. Feuchte Luft kondensiert an den kalten Kellerwänden und so ist schnell Feuchtigkeit gebildet. Sollte diese dann noch nicht in das Mauerwerk übergegangen sein, so lässt sich das Problem einfach beheben. Zusätzliche Angaben.
Regelmäßiges Lüften, um die feuchte Luft aus den Kellerräumen zu bekommen, ist eine Problemlösung. Daneben empfiehlt es sich jedoch auch, Luftentfeuchter im Keller einzusetzen. Ist die Feuchtigkeit schon im Mauerwerk, so muss ein richtiger Trocknungsprozess gestartet werden. Aber auch das ist relativ unkompliziert. Weitaus komplizierter wird es, wenn die Feuchtigkeit durch einen Wasserschaden nach einem Rohrbruch entstanden ist oder sogar durch ein kaputtes Mauerwerk. Dann wird es kompliziert und teilweise auch sehr teuer. Dennoch gilt es dann ebenfalls, schnell zu handeln, damit die Schäden nicht noch größer werden.

Maßnahmen schnell ergreifen

Ist ein feuchter Keller durch einen Wasserschaden nach einem Rohrbruch bedingt, können die Schäden oft durch eine professionelle Trocknung und anschließende Reparaturarbeiten beseitigt werden. Sind sie größer, dann ist es manchmal auch notwendig, eine richtige Sanierung durchzuführen. Gleiches gilt ebenfalls, wenn die Feuchtigkeit durch ein marodes Mauerwerk bedingt ist. In diesem Fall wird man um eine aufwendige und teure Sanierung des Mauerwerks nicht herumkommen.
Poröses Mauerwerk muss entfernt und erneuert werden, wenn dies der Übeltäter ist. Aber auch Undichtigkeiten in der Innen- oder Außenabdichtung können die Ursache sein und müssen schnell behoben werden. Dringt die Feuchtigkeit seitlich ein, so können neue Drainagen oder auch Vertikalsperren effektiv sein. Liegt dagegen eine hygroskopische Feuchtigkeit vor, so reicht es meist aus, eine neue Kellerabdichtung einzusetzen und die Wände mit modernem Putz zu sanieren. Durch Hochwasser bedingte Schäden erfordern meist eine komplette Kellersanierung, um die Feuchtigkeit zu bekämpfen.